Kriminalität in Radevormwald ging deutlich zurück.
Bei der Verteilung der Kriminalität auf die Städte und Gemeinden im Oberbergischen Kreis zeigt sich wieder, dass die Kriminalität städtisch ist. Auffällig ist, dass sich für Radevormwald eine deutliche Änderung zu den Vorjahren ergeben hat. Radevormwald lag bisher immer mit Waldbröl und Gummersbach im Anteil der Straftaten über dem Anteil der Bevölkerung. Radevormwald stellt zwar im Oberbergischen einen Bevölkerungsanteil von 8,5 %, der Anteil der Straftaten liegt aber darunter, nämlich bei bei 7,9%. Kriminalitätshauptstadt ist und bleibt Gummersbach mit 26 % Straftaten. Im Verhältnis zur Bevölkerung allerdings ist die Gemeinde Waldbröl Spitzenreiter (10,4% Straftaten bei 6,7% Einwohneranteil).
Die Einzelstatistiken zeigen, daß die Zahl der Körperverletzungen in Radevormwald von 98 (2002) auf 89 (2003) abgenommen hat. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging in Rade ebenfalls stark zurück von 88 (2001 auf 62 (2002) auf 38 (2003). Eine erfreuliche Entwicklung, zumal es in einigen Gemeinden genau umgekehrt lief: So stieg die Anzahl der Einbrüche in Wiehl von 49 (2001) auf 99 (2003).
Zuletzt aktualisiert am: 12.02.2004. 2257 05.04.2025).
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