Leserbrief: Rade gegen Rechts
Die Rader Ratsparteien ignorieren dieses Thema noch beharrlich aber eine parteiübergreifende, offene und proaktive Aufklärung muss kurzfristig und massiv erfolgen!
Herr Michael Ruhland (Lehrer am THG) hatte gestern zu diesem brisanten Thema ins Bürgerhaus eingeladen. Nach einem bewegenden Bericht über persönliche Erlebnisse von Zeitzeugen der Nazizeit in Radevormwald und der Information über diesbezügliche Schülerprojekte am THG wurden die Aktivitäten der „Pro-NRW-Initiative“ direkt angesprochen. Diese rechtsextreme Gruppierung hat sich, aus Köln kommend, auf den Weg in die bergischen Rathäuser gemacht. Die demokratischen Kräfte hatten gestern hohe Übereinstimmung darüber, dass der sympathische Name (Pro-Heimatstadt) und die „allgemeine Unkenntnis über des Pudels Kern“ eine gefährliche Kombination bei den baldigen Kommunalwahlen bedeutet. Die einzige Chance sehe ich in einer breiten Aufklärung. Auch im ureigensten Interesse aller demokratischen Parteien. Diesen Tenor gab es in der gestrigen Runde. Die allgemeine Realität sieht jedoch noch anders aus. Die Rader Ratsparteien ignorieren dieses Thema noch beharrlich aber eine parteiübergreifende, offene und proaktive Aufklärung muss kurzfristig und massiv erfolgen! Das gestrige Treffen war sehr wichtig, kann aber nur ein Startpunkt für ernste parteipoltische Diskussionen gewesen sein.
von Wilfried Pesch, Rade den 29.05.08
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Zuletzt aktualisiert am: 29.05.2008. 2423 05.04.2025).
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