Lebensgefahr: Talsperren zugefrorenGefahr durch Hohlräume unter der Eisfläche
Die lang anhaltende Kälte hat dazu geführt, dass sich auf Seen und Talsperren im Bergischen Land Eisflächen bilden. Auch die Talsperren des Wupperverbandes sind bereits teilweise oder sogar vollständig von Eisflächen bedeckt. Doch das Betreten von Eisflächen auf den Talsperren ist mit großer Gefahr verbunden und deshalb strengstens verboten. Daher warnt der Wupperverband ausdrücklich davor, das Eis zu betreten. „Die Talsperren des Wupperverbandes können auch im Winter im Gegensatz zu natürlichen Seen einen schwankenden Wasserstand haben“, erklärt Inka Zehfuß, Betriebsingenieurin im Betrieb Talsperren des Wupperverbandes. „Wenn sich auf einer Talsperre eine Eisfläche bildet, kann bei sinkendem Wasserstand zwischen dem Eis und dem Wasser ein Hohlraum entstehen. Die Gefahr, dass die Eisfläche bricht, ist daher bei Talsperren noch größer als bei natürlichen Seen mit konstantem Wasserstand.“ Um die Bevölkerung auf diese Gefahr hinzuweisen, stellt der Wupperverband im Winter Schilder im Umfeld seiner Talsperren auf mit dem Hinweis „Das Betreten der Eisflächen ist verboten“. Im Rahmen der visuellen Kontrollen der Uferbereiche wird das Verbot des Betretens der Wasserfläche von Seiten des Wupperverbandes kontrolliert und weitere Aufklärungsarbeit über die Gefahren geleistet.
Zuletzt aktualisiert am: 06.01.2009. 3335 05.04.2025).
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